E Dampfen Forum

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Hallo, ich wollte mal fragen, ob sich eure Erfahrungen mit meinen decken. Ich dampfe erst seit Januar und beobachte das erst ein paar Monate. Viele Arbeitskollegen und Freunde habe ich bereits zu einem Versuch gebracht. 

Was mir aufgefallen ist - Die, Die es recht schnell ganz ohne Kippen durchziehen, schaffen es fast Alle umzusteigen und habe nach 2-3Monaten nur noch minimale Probleme.
Die, Die meinen es parallel zu machen, "nur noch" die hälfte rauchen wollen, nur noch nach dem Essen,nur noch am Wochenende etc, freuen sich maximal ein paar Wochen und nutzen die Dampfen dann fast gar nicht mehr. Konsequent, bei Allen durch so, ohne Ausnahme.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
Nö. Ich kann aber nur für mich selbst sprechen.
Als ich mit dem Dampfen anfing, war es nicht das Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören.
Die Kippen wurden aber weniger und so nach 2 Jahren habe ich auch die letzte(n) Kippe(n) weg gelassen.
Alles ungeplant. Wollte mir immer beim Einkaufe eine neue Schachtel mitbringen und hab es dann vergessen. Das ging noch monatelang und irgendwann war der Gedanke auch vorbei.
GANZ !
Ich kann das so nicht bestätigen. Ich selbst war eine Zeit lang Dualuser und mein Zigarettenkonsum verringerte sich stetig, bis ich es ganz sein gelassen habe.
Auch habe ich im Forum ERF und EDF oft von Usern gelesen, die zum Teil sogar über mehrere Jahre Dualuser waren, bis sie den Zigaretten dann doch entsagten.
Ich denke, man kann das einfach nicht verallgemeinern. Biggrin
Ich glaube, dass diejenigen, die ernsthaft dampfen wollen, es in der Mehrheit auch schaffen. Auch wenn sie eine Weile als Dualuser unterwegs sind. Ohne diese Motivation ist es schwierig. Schließlich ist Rauchen immer noch einfacher als Dampfen. Man braucht nur Zigaretten, die es überall frei gibt und etwas zum Anzünden.
Ich sehe es so wie Norbert... wer es wirklich will, der wird es auch zumeist schaffen. Wichtig ist, daß man das für sich passende Set aus AT, VD und Liquid findet, wenn das passiert ist, denke ich mal wird es einfacher. Wenn einer dieser Parameter nicht passt, wird es schwieriger, und so mancher wird keinen Nerv haben, das Ganze für sich zu finden.
Bei Zigaretten ists halt einfacher, man raucht ja meistens die selbe Marke über Jahre/Jahrzehnte und muss nicht mehr herumprobieren, was passt.
Mir zum Beispiel hat das Testen sehr viel Spaß gemacht, ich bin aber auch jemand, der gerne neue Technik probiert, was in meinem Fall sehr gut war, da diese neuen "Spielzeuge" Spaß machen UND meine Nikotinsucht und Rituale bedienen.
Ich denke mittlerweile auch, daß die Menschen, die sich so richtig Stress machen aufhören zu müssen, öfter Probleme haben, als die, die es lockerer angehen lassen. Ich merke es zur Zeit bei meiner Freundin... sie will nicht aufhören zu rauchen, aber sie greift mittlerweile häufiger zur Dampfe, und raucht weniger, ohne daß sie es wirklich aktiv wahrnimmt. Sie ist überhaupt nicht technikbegeistert, und nutzt meine "alte" T18, und morgen kommt eine 2. damit sie Reserve hat, und 2 verschiedene Geschmacksrichtungen. (Die T20S ist in den Schrank gewandert, da der Geschmack eines neuen Coils innerhalb kürzester Zeit nachlässt... schätzungsweise schlechte Charge erwischt, aber damit sie es nicht aufgibt, muss halt noch eine Dampfe her Smile ich werde mir wohl die T20S irgendwann als Stealthdampfe fertig machen)
Und wenn sie Dual-User bleibt, ist es okay für mich, wenn sie das Dampfen wieder aufgeben sollte und weiter raucht, auch. Ich weiß, daß Stress (von sich selbst oder von mir) bei ihr absolut kontraproduktiv wäre, so muss halt jeder für sich entscheiden, wie man weiter vorgeht.
Im Endeffekt steht nur die Frage im Raum : will ich aufhören zu rauchen/es reduzieren, oder gefällt mir das Rauchen und ich will nicht aufhören.

LG
Red
Ich sehe da schon ein Körnchen Wahrheit darin, auch wenn das sicher individuell zu sehen ist. Es gibt natürlich das ungeplante Aufhören, aber bei Dualusern sehe ich oft die folgenden Probleme, die ich auch selbst erlebt habe, solange ich nebenher geraucht habe:
- Durch das parallele Rauchen hat man beim Dampfen immer wieder einen Hustenreiz
- Der Geschmack erholt sich nicht so, dass die Liquids so schmecken, wie gedacht. Man hat quasi ständig eine Dampferzunge
- Wenn der Verdampfer spinnt, wird einfach mehr geraucht und es gibt weniger Motivation das Problem mit dem Gerät zu beheben.

Ich denke, die ganz, oder gar nicht Entscheidung sollte schon überlegt werden, wenn es mit dem Dualuse nicht automatisch graduell in Richtung Rauchstopp geht.
Hmm,

also die Fälle von Dualusern, bei denen die Lust nach Pyros von selbst ganz verschwunden ist, kenne ich eigentlich nur hier aus dem Forum. Und wenn das so funktioniert dann ist das natürlich super, ganz klar. Und das freut mich auch für jeden der es so geschafft hat.

In meiner offline-Welt sieht das ganze leider völlig anders aus. Da hat es kein einziger geschafft dranzubleiben, wenn er dual unterwegs war. Konnte man immer so schön mitverfolgen.....zuerst Begeisterung und fast nur noch dampfen....dann nach ein paar Wochen langsam aber stetig wieder mehr Pyros als die Dampfe in der Hand....und dann ....

Ich würde das deshalb mal so ausdrücken:
Um die Pyros ganz loszuwerden gehört auch etwas Willenskraft dazu. Aber damit hauts dann auch hin, im Gegensatz zum kalten Entzug. Gerade wenn man vorher stark geraucht hat denke ich macht es schon Sinn, noch nicht sofort zu 100% umzusteigen und sich die Zeit zur Gewöhnung zu gönnen. Die sollte aber nicht zu lange sein. Wenn man merkt dass das ganze taugt, warum dann nicht einen harten Schnitt machen und dann wirklich zu 100% dampfen - gibt genügend Tricks die dann am Anfang noch hin und wieder auftretenden Schmachtanfälle "niederzudampfen".

Und ja nicht auf die Idee kommen, das Nikotin am Anfang zu schnell und zu stark zu reduzieren....das ist fast schon eine Freikarte fürs Versagen.

VG
(15.08.2018, 22:54)Pottkind schrieb: [ -> ]Die, Die meinen es parallel zu machen, "nur noch" die hälfte rauchen wollen, nur noch nach dem Essen,nur noch am Wochenende etc, freuen sich maximal ein paar Wochen und nutzen die Dampfen dann fast gar nicht mehr. Konsequent, bei Allen durch so, ohne Ausnahme.

Ich bin auch ein "Dualer", seit fast acht Monaten. Mein Rauchkonsum hat sich an guten Tagen auf ein Zehntel reduziert. Ich dampfe eigentlich den ganzen Tag und rauche eher morgens und abends. Warum, weiß ich auch nicht - vielleicht, weil's irgendwie zu mir gehört.

An meinen Dampfen freue ich mich nach wie vor und überlege, wie die meisten hier, ständig, was denn mal noch optimiert oder angeschafft werden sollte ...

Gruß
Failix
Also ich denke "Ganz".

Ich kenne mich als Gewohnheitstier mit einem leichten Hang zur Bequemlichkeit, und so kam für mich ein Dualuse nicht in Frage, mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte ich mich für den "einfachen" Weg entschieden; Pyros kaufen (an jeder Ecke) und Feuerzeug einstecken.

Ich hab alles alte weggeraucht und mich dann auf den "New way" eingelassen, zugegeben, beim ersten Anlauf ohne Erfolg, aber das mag am
Gerät gelegen haben, die EGo war mir nicht das Wahre.

Der zweite Anlauf mit der Vamo war erfolgreich, ich habe das Gerät privat gekauft und vom Verkäufer eine hervorragende Beratung bekommen, da bin ich ihm immer noch sehr dankbar. Inklusive RundumSorglosPaket, also 2 Akkus, Ladegerät, Kangertech VD mit Airflow
und etlche Probierzüge mit verschiedenen Liquids aus seinen Geräten.

Im Rückblick stelle ich fest, dass ein Umstieg mit Support von einem "Buddy" bzw. einem guten Offliner besser geht, mir hat das sehr geholfen.
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