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Feritgcoiler vs Selbstwickler - Anfängerprobleme?
RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#11
ok, dann muss ich mal überlegen...scheinbar habe ich da einiges falsch verstanden...
Vielleicht fangen wir mal anders herum an: Wenn ich MTL dampfe, dann nimmt man in der Regel mehr Ohm (oder welche Kenngröße), weil der Draht dann schneller heiß wird, weniger liquid verdampft und/oder weniger Leistung benötigt. Richtig?

Welche Größe wäre denn also geeignet? Oder heißt es einfach nur: probieren, probieren, probieren, bis man was findet, das einem zusagt? Gibt es irgendwo einen Artikel oder Leitfaden, wo ich mich reinlesen könnte?
eleaf Pico mit Melo III mini/Aspire Triton im Wechsel mit Damn Vape Fresia
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#12
Hier kannst Du dich mal ein wenig einlesen:
Wolke 101
Gruß Reiner  Wink
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#13
Naja generell gilt je dünner der Draht desto höher kommst du was die Ohm angeht.
Abhängig ist das ganze noch von der Beschaffenheit des Drahtes, also Edelstahl verhält sich anders als Kanthal.
Wobei Kanthal nicht zum Temp. Dampfen geeignet ist.
Wie schon geschrieben wurde, 7-8 Windungen, bei einem Durchmesser von 2,5mm mit 0,3 Edelstahldraht sollte fast passen bei dir.
Würdest du so um die 0,7- 0,8 Ohm raus bekommen, was man schon gut bei 15 Watt dampfen kann.
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#14
(09.08.2019, 10:15)Pavcc schrieb: Wenn ich MTL dampfe, dann nimmt man in der Regel mehr Ohm (oder welche Kenngröße), weil der Draht dann schneller heiß wird, weniger liquid verdampft und/oder weniger Leistung benötigt. Richtig?
NEIN. Nowink Die wichtigste Kenngröße ist der Sweetspot, der liegt in der Regel bei 0.25W/mm2, plusminus ein paar Milliwatt.

Wenn du 2 identische Wicklungen anfertigst, einmal aus Edelstahl und eine aus Kanthal, dann kannst du beide mit der gleichen Leistung dampfen, nur die Widerstände sind unterschiedlich.

Heutzutage sollte bei (Fertig)coils eigentlich nur eine Leistung angegeben werden. Der Widerstand führt nur zu verwirrungen, wie bei dir.

Mit unseren geregelten Dampfen sind Wicklungen möglich, die früher mechanisch nicht funktioniert hätten, weil wir heute die Spannung/Leistung beliebig einstellen können. Meine 0.4mm MTL-Wicklung hätte früher auf einen Mech-Mod mit ca. 55W gedampft und höchstwahrscheinlich die Watte zum Brennen gebracht. Geregelt dampfe ich die aber nur mit 1.4V.
Hier geht's zur Dampfpatenliste und zur Akkuliste    
[Bild: footer1496503529_17397.png] [Bild: attachment.php?aid=1230]
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#15
Wenn du mit Tc dampfen willst gehst du in den Ss modus für Edelstahl, wenn du dann 4 mal glickst kannst du bei der Pico die Voreingestellten 75 Watt auf z.b. 25 Watt runterstellen und dann 210Grad eingeben.
Ich finde die Pico kann recht gut Tc.
Gruss Älpler
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#16
dann sollte ich das mal versuchen, und auch all die anderen Ideen...Gut, dass Wochenende ist...

eines verstehe ich aber nicht: wenn es um den sweet spot geht, und ein fertiger coil das mit 1,8 Ohm bei 10-12 Watt schafft - warum wickelt man dann nicht selber auf 1,8 Ohm, sondern werkelt sich im Sub-Ohm-Bereich ab? Die fertigen coils verbrauchen weniger liquid (aber mehr nic) und schonen die Kapazität des Akkus. Warum wickelt man dann eher im Sub-Ohm-Bereich herum? Oder liegt das nur an der Praktikabilität, weil 0,2mm Edelstahl sich quasi dauernd beim Bewatten verformt?
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#17
Wenn du eine Wicklung machst, die ungefähr die gleiche Drahtoberfläche hat wie die in der Fertigcoil, dann dampft und schmeckt diese auch ganz wunderbar bei 10-12 Watt. Und sie verbraucht auch nicht mehr Liquid und auch nicht mehr Strom aus dem Akku.
Die MTL-Fertigcoils haben meist sehr dünnen Kanthaldraht. Dadurch ergibt sich ein hoher Widerstand.
Beim Selbstwickeln verwendet man meist einen dickeren Draht, weil so dünner Draht nicht sehr stabil ist, und sich die Watte sehr schlecht einziehen lässt, ohne die Wicklung komplett zu verbiegen.
Und Edelstahl ist niederohmiger als Kanthal und wird sehr gern verwendet, weil sich dieser gut wickeln lässt und auch TC geeignet ist.

Wie schon mehrmals hier geschrieben, ist der Widerstand der Wicklung bei geregelten Akkuträgern fast vollständig egal.
Entscheidend ist die Drahtoberfläche für die benötigte Leistung. Auch sollte die Drahtmasse nicht zu hoch sein, damit sich die Wicklung schnell aufheizt und auch wieder abkühlt.
[Bild: attachment.php?aid=182]
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#18
(09.08.2019, 14:26)Pavcc schrieb: warum wickelt man dann nicht selber auf 1,8 Ohm, sondern werkelt sich im Sub-Ohm-Bereich ab?
Um auf 1.8Ohm zu kommen, müsste man quasi die Fertigcoil kopieren, aber warum?

(09.08.2019, 14:26)Pavcc schrieb: Die fertigen coils verbrauchen weniger liquid (aber mehr nic) und schonen die Kapazität des Akkus.
Meine Coils dampfe ich bei 6-9W, der Verbrauch liegt bei 2-3ml/Tag. Das schont den Akku und meine Liquidvorräte. Biggrin

Im Prinzip kannst du aus jeden Draht, von 0.2 bis 0.4mm eine beliebige MTL oder DTL Coil drehen.

Gruß, Frank
Hier geht's zur Dampfpatenliste und zur Akkuliste    
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#19
danke für Eure HIlfe. Ich habe ein wenig experimentiert und bin auf ein (für mich überraschendes) Ergebnis gekommen, was allerdings mit den Infos hier von Euch allen (danke nochmal) doch irgendwie Sinn gibt.

Ich habe mir eine 0,4er Edelstahlwicklung mit 9 Windungen gemacht. Diese ergibt 0,58 Ohm. Ich dampfe das nun bei 11 Watt, feuere ca 3-4 sec. und es schmeckt mir gut. Das erste mal Feuern braucht es allerdings, um auf Temperatur zu kommen, aber ab dem 2. Mal ist alles gut. Bei höherer Wattzahl_(Leistung) "platzt" mir fast die Lunge (bei 6mg nic).
Laut app (siehe oben) komme ich auf "nur" 0,12 W/mm² bei 5,27 A und 2,83 V. Am Gerät werden 0,58 Ohm und 2,53 Volt angezeigt. Scheint also halbwegs korrekt berechnet zu sein.

Ich hatte nur immer Sorge gehabt, dass man mit zu wenig Watt feuern kann (schlecht für Gesundheit); diese Sorge scheint aber unbegründet.
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RE: Fertigcoiler vs Selbstwickler - Ohm-Probleme
#20
Moin Pavcc

Mit dem 0.4er Draht habe ich nur 4.5 Windungen gemacht. Der Draht ist natürlich etwas träge, vor allem, wenn man so viel Draht wie du verwendet. Diese Wicklung habe ich im TC-Modus gedampft.
   

Was du da gewickelt hast, baue ich in meine Nebelwerfer ein. Laugh

Wichtig ist es, das es für dich passt.
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