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Schlechtes Beispiel
RE: Schlechtes Beispiel
#71
(17.06.2018, 11:53)ophone schrieb: Chris, das hast du sehr schön geschrieben! Super

Unterschreib ich!
Vape on ....

[Bild: clofi][Bild: 2W1zYwAG.jpg]    
....dampft seit dem 19.06.2016

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RE: Schlechtes Beispiel
#72
Schönes Thema und interessante Gedanken von vielen hier!

Zunächst einmal schließe ich mich der Meinung an, dass wir hier ein Dampferforum sind, was für alle Dampfer und Dampfinteressierten unabhängig von ihrer Vorgeschichte offen sein sollte.

Zentrale Frage bei der Gateway-Problematik ist doch, ob das Dampfen Leute (insbesondere Jugendliche) zum Rauchen verführt, die sonst nicht mit dem Rauchen angefangen hätten. Ich meine Nein. Erstmal schmeckt es nicht, insbesondere, wenn man das Dampfen gewohnt ist, zum Zweiten würden Neu-Raucher, die aus Gruppendruck-Gründen anfangen, auch ohne Umweg über das Dampfen damit beginnen.

Warum Nichtraucher zum Dampfen kommen ist vermutlich ähnlich zu begründen wie Nichtraucher, die nach einem guten Essen gern mal eine Zigarre oder einen Rillo rauchen. Ob Nichtraucher jemals diese taktile und Inhalier-Abhängigkeit beim Dampfen entwickeln würden, die wir Ex-Raucher haben, würde ich in Zweifel ziehen wollen, selbst wenn sie mit Nikotin dampfen.

Schaden Nichtrauchende Dampfneulinge der "Sache"? Auch da würde ich mich der Argumentation anschließen, dass man sich selbst in die Ecke der Entwöhnungsmittelbefürworter stellt, wenn man die Frage mit "Ja" beantwortet. In meinen Augen wäre das einzige zulässige Argument der ANTZ die Gateway-Problematik - und die halte ich, wie oben beschrieben, für nicht gegeben. Dass das Dampfen an sich nicht schädlicher ist als Kaffeetrinken ist ja mittlerweile wohl bewiesen.
Was politisch nötig wäre, wäre die Betrachtung der Dampfer eher zusammen mit den Kaffeetrinkern und nicht mehr mit den Rauchern. Und DAFÜR können es gar nicht genug Dampfer mit allen möglichen Vorgeschichten sein - also ein herzliches Willkommen dem TE!

Wenn ich mir z. B. den neuen Pico so ansehe, habe ich das Gefühl, dass die Industrie ebenfalls nicht unbedingt die langjährigen Raucher als Zielgruppe im Blick hat.
Rauchfrei seit 17.07.2017, war im ERF seit 20.10.2017 - Dampfe 3 x Pico-Cleito-Kombi mit je 30 W, 0,4 Ohm.
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RE: Schlechtes Beispiel
#73
Hallo und herzlich willkommnen zum rauchen bin ich in der Berufsschule verführt worden. Man war einfach cool wenn man eine Zigarette in der Hand hatte. Damals kannte man natürlich noch keine E Zigaretten aber die Parallelen sind natürlich ähnlich wie heute mit dem Dampfen. Du bist kein schlechtes Beispiel wenn du meinst das dampfen dir gut tut dann dampfe. Dampfen ist tausendmal besser als rauchen ob nun auch gesünder wird sich noch rausstellen. Wollte selber auch nie rauchen oder dampfen, habe aber gemerkt das ich mit Nikotin ruhiger bin und das es mir besser geht als ohne Nikotin. Laße dir das dampfen nicht vermiesen und komm bloß nicht auf die Idee dir irgendwann Zigaretten zu kaufen.

LG und einen schönen Sonntag und viel Spaß mit Deiner Dampfe.
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RE: Schlechtes Beispiel
#74
(15.06.2018, 21:28)TC-Fanboy schrieb: Hier wäre es interessant lieber Donny, wenn Du Dir mal die Frage stellst was Du mit Deiner "Sucht nach Beruhigung" vor einigen Jahren gemacht hättest, als es beiweitem schwieriger und komplizierter war, mit dem Dampfen anzufangen und es auch viele Spielzeuge von heute noch gar nicht gab. Eventuell wäre es Dir gar nicht bewusst gewessen, dass es so etwas wie dampfen überhaupt eine Möglichkeit wäre....eventuell hättest Du dann zur Pyro gegriffen ? Hättest Du ?

Falls Du das mit "ja" beantwortest, dann wärst Du ja nix aussergewöhnliches, müsstmer auch nicht drüber nachdenken, gerade für sowas ist die Dampfe ja unbedingt zu befürworten...bevor man rauchen will, lieber dampfen !
VG

Rein zeitlich gesehen bin ich schon seit mehr als 4 Jahren Dampfer.
Ich musste nur leider eine Pause von ca. 2 Jahren einlegen.
Mir wurde nahe gelegt; das dampfen einzustellen. PG und VG stand in dem Verdacht in eine Wechselwirkung zu treten. Und ja auch Astmatikern wird dann zu anderen Mitteln, mit anderen Trägerstoffen, geraten.
Und da es um mein Augenlicht ging, habe ich da nicht groß diskutiert.
Von heute auf morgen habe ich das Dampfen sein lassen.
JA vermisst habe ich es. Aber es war auch nicht sehr schwer, es sein zu lassen.
Nach einem Jahr habe ich die Medikamente nicht mehr nehmen müssen. Und trotzdem habe ich erst vor kurzem wieder angefangen.

Ich finde da kann man nicht wirklich von Sucht oder Suchtgefahr sprechen.
Es gefällt mir einfach und es schmeckt mir eben.
Wie Kaffee oder Grillen (was ja eindeutig nachweislich Gesundheitsschädlich ist - verbrennendes Fett, Aluschalen usw. Wub Tongue2 )

Ich muss ehrlich sein:
Ich habe tatsächlich in meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenleben ein paar Zigaretten geraucht. Typischer Gruppenzwang eben... aber fand das immer wiederlich und war weit weg davon "das rauchen zu genießen". Ich war darüber hinaus meist sturz betrunken Wacko Rolleyes Biggrin

Also würde ich Deine Frage dennoch mit NEIN beantworten.
Ich habe nie zur Ziggi gegriffen weil sie mich beruhigte oder gar schmeckte.
Beruhigende Wirkung konnte ich auch nie feststellen... also definitiv NEIN Shy
Für mich ist es einfach wie Kaffee, Lakritz oder mal ein cooles Roleplaying Game auf dem PC...
[Bild: attachment.php?aid=8048]
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RE: Schlechtes Beispiel
#75
Dann hattest du Glück oder halt die richtigen Gene.
Bei mir löste die erste Zigarette die ich auf Lunge zog eine Sucht aus.
Ein Grund wohl, warum ich bis heute noch immer viel dampfe. (20-30ml 3er täglich, leider finde ich stärkeres Liquid in Zwischenzeit unangenehm.)
--- Et muss méi gedämpt ginn! ---
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RE: Schlechtes Beispiel
#76
(23.06.2018, 23:43)ophone schrieb: Dann hattest du Glück oder halt die richtigen Gene.

Glück vielleicht aber das mit den Genen... das bezweifle ich.
Ich sage es mal nur so:
Sucht war und ist in meiner Familie leider kein seltener Fall; nicht mal in der engeren Familie.

Aber ich machte meinen Genuss auch nicht immer von einer direkten Wirkung abhängig. Ich denke das half mir dem einen oder anderem zu entgehen.
[Bild: attachment.php?aid=8048]
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RE: Schlechtes Beispiel
#77
Hey Donny Smile

Ich dachte schon, ich sei die einzige Biggrin
Nein, eigentlich glaubte ich das nicht, aber ich fühlte mich so. Es ist ein komisches Gefühl, als absoluter Nichtraucher, nun mit dem Dampfen anzufangen. Aber der eigentliche Grund, warum ich von Zigaretten nie verführt werden konnte, ist deren Ekelfaktor. Ein Jahr lang habe ich mich in der Berufsschule aus Gruppenzwang zu den Rauchern gestellt und einmal am Tag eine halbe Zigarette mitgeraucht. Mehr war nicht drin, die halbe Zigarette hat schon gereicht, dass mir übel wurde. Auch als Teenager habe ich mir mal Kippe meiner Mum geklaut und heimlich in der Hocke (um nicht gesehen zu werden) auf dem Balkon geraucht. Ein Zug und mir war schlecht. Als Teenie fand ich die Rauchergestiken cool, als junge Erwachsene in der Berufsschule wollte ich kein Außenseiter mehr sein. Die klischeehaftesten Gründe also, um zum Raucher zu werden und mich in jahrelanger Abhängigkeit zu verpesten.
Ich war immer froh, dass ich das Zeug so sehr verabscheue und es nach der Berufsschule nie wieder versucht.


Die E-Zigarette gibt es nun ja schon eine Weile und ich habe bereits als ich das erste mal davon hörte, versucht, meine Mum davon zu überzeugen. Erfolglos. Mich selbst hat sie bis jetzt nie interessiert. Naja.. Bis jetzt. 
Eine Bekannte rauchte eine nikotinfreie E-Zigarette, die auch noch so unglaublich gut roch. Sofort war ich angetan davon. Das kommt nicht ganz aus dem blauen Dunst heraus, ich hatte immer ein stressbedingtes Grundbedürfnis zu rauchen, wünschte mir eine gesunde Zigarette, die lecker schmeckt, um von meinem extremen Zuckerkonsum wegzukommen. Ich weiß, dass E-Zigaretten nicht direkt gesund sind, aber mein Zuckerkonsum auch nicht. 

Erst mal hatte ich ständig das Bedürfnis zu dampfen (was ich meistens unterdrückt habe, ich will nur in Situationen dampfen, in denen ich dabei auch entspannen kann [also nicht gerade bei den Rauchern oder während hektischer Tätigkeiten] oder wenn die Lust auf Süßes kommt). Ich hatte schon Sorge, dass doch irgendwas suchtauslösendes in den nikotinfreien Liquids ist, aber dieser Drang zu dampfen ließ nach (es war also doch eher der Effekt des Neuen, der mich immer erst mal bannt) und heute hatte ich noch gar keine Lust. So soll es sein. Ich möchte es damit nicht übertreiben, aber als Entspannung zwischendurch finde ich es toll.
Gestern war mein dritter Tag als Dampfer und mein Himbeerliquid wurde mir allmählich zu langweilig. Immer das selbe... doof. Ich kaufte mir also eine zweite und vier weitere Liquids, um Abwechslung zu haben. Mein Freund hielt mich erst für bekloppt, konnte das dann aber nachvollziehen.
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RE: Schlechtes Beispiel
#78
(12.06.2018, 10:14)usha schrieb:
Zitat:Aber seit dem ich den weißen Wölkchen huldige bin ich sehr viel ruhiger; ohne das ich Nikotin konsumiere.
Auch merke ich wie mir das dampfen in stressigen Situationen "das Leben leichter" macht.

Erzähl das bloß nicht öffentlich, sonst dichtet man uns noch weitere schädigende Zusatzstoffe ins Liquid. Ph34r  Biggrin

Welcome9


Ich weiß, dass deine Aussage sarkastisch gemeint ist, aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben.

Ich möchte behaupten, dass die Entspannung daher kommt, dass man während des Dampfens tief ein und wieder ausatmet und das mit einem wohligen Geschmack/Geruch. Angenehme Geschmäcker und Gerüche aktivieren das unbewusste Erinnerungsvermögen und lassen uns (unbewusst) in Situationen abtauchen, die wir positiv empfanden. Das setzt beinah genauso Glückshormone frei, wie es das Nikotin eventuell vermag.
Zudem nehme ich jeden Zug an meiner E-Zigarette sehr bewusst, weshalb ich nicht sofort in stressigen Momenten dampfen möchte, sondern lieber sobald ich einen ruhigen Moment dafür habe. Dann sauge ich mit allen Sinnen meinen vanilligen oder fruchtigen Geschmack ein, bin in dem Moment nur bei den damit begleiteten Empfindungen und atme es ganz langsam, bewusst nachschmeckend wieder aus.
Genau die gleiche Atemtechnik versuche ich seit Jahren öfter in meinen Alltag einzubauen. Wenn ich mal daran denke, entspannt sie mich mit einem faszinierenden Erfolg (ich bin von Natur aus ein Stressmensch, Hektik ist mein zweiter Vorname). Leider vergesse ich es immer wieder.
Mit der E-Zigarette habe ich jetzt etwas greifbares, wodurch ich diese Atemtechnik sogar dann mache, wenn ich gar nicht daran denke, dass sie mir jetzt gut tun würde.



(12.06.2018, 11:50)Epic03 schrieb: Ich selber würde das Dampfen nur Menschen empfehlen die mit dem rauchen aufhören möchten, weil es für mich ansonsten einfach keinen richtigen Sinn macht zu dampfen.

Lg
Sven

Gestern las ich einen Artikel, in dessen Einleitung stand: "Nichtraucher, die mit dem Dampfen anfangen, sind bescheuert, für Raucher ist es hilfreich."

Ehrlich gesagt fand und finde ich diese Aussage bescheuert. Die Menschen hat es schon immer zum Rauchen hingezogen. Das hat sich auch mit der Erkenntnis, wie ungesund Zigaretten sind, nicht geändert. Nach dieser Aussage vermeide ich es, bescheuert zu sein, wenn ich erst mal anfange zu Rauchen, bevor ich mir eine E-Zigarette kaufe, um vom Rauchen los zu werden.

Sven, du schreibst, das Dampfen macht für dich keinen richtigen Sinn. Das kann ich erst einmal nachvollziehen. Du bist oder warst süchtig nach Nikotin und verstehst vielleicht nicht, was qualmen ohne Nikotin für einen Sinn macht. Vielleicht kannst du es inzwischen besser nachvollziehen, nachdem du diesen Post gelesen hast Smile
Was Nichtraucher jetzt zum Dampfen verleitet, ist letztlich das gleiche, was jeden einstigen Nichtraucher zum Rauchen verleitet hat. Bzw. sind es mehrere Gründe. Die einen freuen sich vielleicht, wenn sie bei den Nichtrauchern dabei stehen können, was sie sich ohne einen qualmenden Gegenstand in der Hand vielleicht nicht trauen. Die anderen suchen auf diese Weise die Entspannung oder haben vielleicht schon immer gern mal Shisha geraucht und freuen sich, dass sie das jetzt unkomplizierter tun können Smile
Bei deiner Einleitung: "Auf der einen Seite sind Menschen die ohne Grund das Dampfen beginnen...", dachte ich sofort: "Niemand dampft ohne Grund". Einen Grund gibt es immer und der ist eben genauso logisch oder unlogisch wie die Gründe fürs Rauchen Smile
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RE: Schlechtes Beispiel
#79
(14.07.2018, 10:34)Blausternchen schrieb: ...Ich weiß, dass E-Zigaretten nicht direkt gesund sind, aber mein Zuckerkonsum auch nicht. 

Was ist heutzutage überhaupt noch gesund?
Mir ist nur wichtig, dass für mich als Ex-Raucher die Dampfe um ein vielfaches weniger ungesund als ne Zigarette ist Zwinker
Vape on & stay cloudy!

Mordox 
[Bild: footer1437663443_12324.png][Bild: attachment.php?aid=844]

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RE: Schlechtes Beispiel
#80
Ich bin sogar der Meinung, dass sie in meinem Fall, als Ex-Raucher mit psychotischen Lebensepisoden, gesund ist.
Ohne Dampfe würde ich entweder wieder rauchen oder auf der Felge drehen.
--- Et muss méi gedämpt ginn! ---
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