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[Preview] VandyVape Mato RDTA
[Preview] VandyVape Mato RDTA
#1
Hallo zusammen Smile

Anbei, wie versprochen, ein Review zum VandyVape Mato RDTA. Also eigentlich
ist es eher ein PreView da mir "nur" ein Testsample des Mato zur Verfügung stand
und es vielleicht nicht die finale Verkaufsversion sein wird.

Kurz zu den Fakten

Hersteller:   VandyVape
Bezeichnung:   Mato RDTA
Höhe:   40,5mm ohne DripTip
Durchmesser:   25mm
Füllmenge:   5,5ml (OBI Spritzentest)
Mögliche Coils:   Single
Zugart:   DTL
Preis:   vermutlich ca. 40-50 Euro  
Material: Edelstahl
Farben: Schwarz und Edelstahl (eventuelle andere Farben möglich, VandyVape hat auch gerne mal Gunmetal, Blau und Regenbogen im Portfolio)
Anschluss: Vergoldeter, nicht verstellbarer 510er. Die Schraube unten ragt aber recht weit raus, sollte also auch auf einem Mechmod
             sicher funktionieren. Anstelle der Schraube kann auch ein Squonk Pin verbaut werden.

Packungsinhalt:

Verdampfer
Ersatzteile
Squonkpin
Coil Lehre
4 Ersatzdochte
1 * TriCore Fused Clapton Coil, NI80, 0,22 Ohm.

Kein Ersatzglas, ungewöhnlich, aber vielleicht der Samplebox geschuldet.

(Das abgebildete DripTip ist nicht das Originale, das seht ihr später wenn er zusammengebaut ist)

   

Der Verdampfer selber besteht aus der Topcap, dem Wickeldeck, 4 Stahldochten, Tankshieldbecher und dem Tankglas.
Hier passt das Tankglas vom Durchmesser noch nicht genau, sprich wenn zusammengebaut hat es auf einer Seite zum
Tankshield immer etwas Luft. Ich hoffe das VandyVape bis zum Release dahingehend noch nachbessert.

Das Wickeldeck ist ein klassisches Postless Deck. Dank der beiligenden Lehre lassen sich die Füsschen der Coils schön in
der optimalen Länge abknipsen. So sitzt die Coil dann  genau auf Höhe der "Honeycomb"-Airflow wie wir sie schon
vom Aromamizer oder dem Blitzen her kennen. Die Luft wird ausschliesslich schräg seitlich an die Coil herangeführt. Ohne
mich jetzt weit aus dem Fenster hinauslehnen zu wollen da ich kein Strömungsmechaniker bin...eine gerade heruntergeführte
Airlflow hätte nun vermutlich keine nennenswerten Geschmackseinbußen mit sich gebracht, dafür hätte man ein wenig mehr
Platz für größere Coildurchmesser bekommen. Über 3,5mm kommt man nämlich schon sehr nahe an die Wände heran, was dazu
führt das die TopCap doch ziemlich warm wird. Da ich jetzt im Regelfall aber sowieso nur auf 3mm Durchmesser wickel stört mich
das nicht weiter, ich wollte es der Vollständigkeit halber aber erwähnt haben.

   

Befüllt wird der Mato entweder durch eine Befüllöffnung an der Seite. Hier ist, im Gegensatz zur Brunhilde beispielsweise,
eine Silikonmembran verbaut durch die der Befüllvorgang vorgenommen wird. Geht gut mit den meisten handelsüblichen
Flaschen, Pipettenflaschen und ein paar andere Exoten haben hier allerdings das Nachsehen. Um an das Befüllloch
zu kommen muss man die TopCap abziehen, hier hätte ich eine Lösung wie bei der Bruni eleganter gefunden.Hält man
den Verdampfer zu schräg und drückt zu fest dann drückt es Liquid an den Madenschrauben für die Coils raus.

Eine weitere Befüllmöglichkeit gibt es indem man den Pluspol des Mato durch den mitgelieferten Squonkpin ersetzt. Dann
kann man den kleinen auf einen Squonker schrauben und den Tank zusätzlich noch durch den Squonker mit Liquid füllen.

   

Das DripTip hat einen 810er Anschluss und wird durch einen O-Ring, der in der TopCap liegt, gesichert. Hier haben sie auch ein wenig
mit den Spaltmaßen geschludert da das Mundstück ziemlich leicht rausgeht und die Gefahr besteht das man es versehentlich
verliert. Am DripTip hochheben geht gar nicht. Ein Testweise verbautes 810er DripTip von GeekVape (Das was man oben auf dem
Bild mit dem zerlegten Verdampfer sieht) sitzt dagegen bombenfest. Wenn man genau hinsieht, dann erkennt man oben in der TopCap
zwei Nasen. Diese dienen als linker und rechter Anschlag für die Airflow. Die TopCap wird durch zwei O-Ringe gehalten und hält
die Kappe absolut sicher fest.

   

Sein Liquid fördert der Verdampfer über 4 Edelstahldochte (zwei pro Seite), so wie wir das bereits von Corona, Brunhilde und noch ein paar anderen
Verdampfern kennen. Vielleicht reichen auch 2 Dochte, ich werde das definitiv mal versuchen und die anderen beiden Löcher mal dann testweise
mit Wattepfropfen verschliessen Zwinker.  Hier gehen die üblichen alternativen Lösungen mit Mesh- oder Yarn-/Tencelgarndochten natürlich ebenfalls.

   

Watteverlegung ist denkbar einfach. Durchziehen, aufpuscheln, und die Spitzen der Watte auf die Edelstahldochte legen. EasyPeasy.

   

Ja, und das wars dann auch schon was man so machen muss. Der Verdampfer ist fertig und kann gedampft werden Biggrin

   

Fazit:

Der Mato ist, meiner Meinung nach, ein schöner Single-Topcoiler RDTA. Ob es jetzt dieser Squonkmöglichkeit bedarf sei mal
dahingestellt. Andererseits...besser haben als brauchen.

Geschmacklich ist er für mich so ungefähr auf Höhe des Revolver oder des Peacemakers, allerdings bringt er Kühle etwas
weniger stark zur Geltung. Die Airflow ist vom Zuggefühl her schön unaufgeregt, allerdings meiner Meinung nach etwas laut.
Oder um es neudeutsch zu formulieren: sie ist schön "smooth". Allerdings wird die TopCap schon recht warm. Aber
das ist bei TopCoilern oft so. Ich dampfe den Mato mit einer Alien auf 0,22 Ohm bei 50 Watt. Dampfentwicklung und Geschmack
sind, für mich, top.

Das Design ist recht schlicht gehalten, man könnte schon fast sagen langweilig. Allerdings hat britisches Understatement ja
auch seinen ganz eigenen Charme. Die Verarbeitung ist gut, wenn man mal von den Spaltmaßen des DripTips und des Tank-
Glases absieht (wobei ich denke/hoffe das es mit der Verkaufsversion dann auch ein bündig passendes Glas geben wird).

Das Driptip selber ist jetzt nicht mein Favorit. Das hat aussen eine Wellengravur verpasst bekommen und die finde ich
vom Mundgefühl her nicht gut. Ist halt einfach so, aber ein anderes DripTip kostet ja nun nicht die Welt und die
meisten haben vermutlich so wie ich zuhause noch gefühlte 200 Mundstücke rumliegen. Insofern kein K.O. Kriterium für mich.

Der Liquidtransport funktioniert absolut tadellos über die Stahldochte. Ich hab auch keinen Affentanz mit auskochen, in Ethanol
schwenken oder um Mitternacht den Nachflussgott anheulen machen müssen. Einfach einmal vor dem Zusammenbau den ganzen
Krempel ins Ultraschallbad und gut war es. Mein Sample kam auch schön gereinigt bei mir an. Keine Produktionsrückstände oder
der Geruch von Schneidöl.

Alles in allem ein gelungener Verdampfer mit ein, zwei Macken. Wer noch gar keinen Singlecoiler oder RDTA hat sollte sich den
Mato definitiv mal anschauen. Bei allen anderen muss wohl der HWV entscheiden Zwinker

Ich habe bestimmt mal wieder das ein oder andere vergessen. Einfach fragen, ihr kennt das Spiel Biggrin

Aufgrund der Übersichtlichkeit werden Postings, bezüglich Fragen, Meinungen zum Gerät, in folgenden Thread verschoben
http://e-dampfen-forum.de/showthread.php?tid=8236
Daher möchte ich Euch bitten, Eure Posts gleich dort zu platzieren.
[Bild: shylock.png]
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RE: [Preview] VandyVape Mato RDTA
#2
Danke DarthMopp, für Deinen Testbericht Biggrin
Dampferstammtisch Essen & Friends am 02.10.2020 ab 18:00 Uhr
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