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Uwell Marsupod (MTL) - Review
Uwell Marsupod (MTL) - Review
#1
Hallo zusammen,

zufällig darauf gestossen und letztlich von diesem Video angefixt konnte ich doch nicht widerstehen und habe mir das Teil einfach mal bestellt. In lila, mal ein bisschen farbliche Abwechslung.

Zuerst mal ein Größenvergleich

   

(v. l. Marsupod Basis, Marsupod Dampfe (Satellit), Caliburn, SQuape Nduro auf Pico25, FeV 4.5+ auf Pico):

Natürlich will ich euch den Lieferumfang nicht vorenthalten: Basis und Satellit des Marsupod selbstverfreilicht, ein USB-Micro-Kabel, Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise werden in einer eher billig eingeschweissten, ebenso billigen und laprigen Plastikverpackung geliefert. Fängt ja gut an. In dieser Preisklasse (30-35€) ist man z. B. von den Nautilüssen schon besseres gewohnt.

Was nach dem Auspacken sofort ins Auge sticht (sorry, bin nur diverse Picos, Caliburn, SQuape und FeV gewohnt), die Basis und der Satellit sind aus Plastik. Gut, nicht schlimm, das war ja im o. g. Video angekündigt, aber es fühlt sich auch nach Plastik an. Billig, nicht wertig. Genauso wie ich von der Caliburn positiv überrascht war, so bin ich es jetzt von der Marsupol, aber negativ.

Die Basis an sich ist leicht (51 Gramm) und enthält einen fest verbauten Akku mit 1000mAh. In der oberen Abdeckung (da, wo auch der Satellit rein kommt) ist hinter dem Firmenlogo eine Akkustandsanzeige mit 4 möglichen Punkten. Meine Basis war mit 3 von 4 Punkten also so um die 75% vorgeladen. An der rechten Seite hat sie fast ganz unten den USB-Eingang um aufgeladen zu werden.

Der Satellit hat die Maße 65,4mm x 18,4mm x 10,6mm und wiegt leer gerade mal 11 Gramm. Der hier eingebaute Akku hat eine Kapazität von 150mAh, der Pod selbst einen Widerstand von 1,2 Ohm sowie ein Tankvolumen von 1,3ml.

Basis und Satellit haben keinerlei Knöpfe, der Satellit funktioniert ausschließlich durch (eine gute) Zugautomatik (ähnlich Caliburn). Die Marsupol ist für MTL ausgelegt, funktioniert aber mit Nebenluft auch restriktiv DL.

Im Gegensatz zur Caliburn wird nicht das Mundstück entfernt und darunter aufgefüllt, sondern durch einen Nippel an der Seite des Pods. Somit ist auch klar, dass man die anderen Pods des Herstellers nicht verwenden kann sondern eben die Marsupol-eigenen benötigt.

Das "geniale" an diesem Podsystem ist das Gewicht, was tatsächlich das Halten wie einer Zigarette (zwischen Zeige- und Mittelfinger) oder auch fingerlos zwischen den Lippen ermöglicht. Man muss eben nicht immer sein Stäbchen oder Ziegelstein zum Mund führen, das geht natürlich auch, man kann sie aber auch so nutzen wie eine Zigarette. Nach knapp 2 Jahren Volldampf ein komplett neues, aber jahrzehntelang doch schon noch bekanntes Gefühl.

Aufgeladen wird der Satellit dadurch, dass man ihn in die Basis steckt und dann durch das (offene) Fenster vorne nach unten zieht. Zieht man weit genug, dann verschliesst sich oben der Deckel der Basis vollständig und der Satellit wird aufgeladen (weiße LED blinkt). Rechnerisch lässt sich der Akku des Satelliten 6-7 Mal aufladen, bis die Basis selbst wieder geladen werden muss. Hört sich jetzt nicht an, als sollte das unterwegs tagsüber Probleme bereiten.

Der Satellit kann auch in der Basis verbleiben, dann schaut oben nur das Mundstück raus. In diesem Zustand kann ebenfalls, ähnlich normaler Mods, gedampft werden. Allerdings wird der Satellit in dieser Position dann nicht von der Basis geladen, das geschieht nur wenn er ganz eingeschoben ist.

Zum Dampf bzw. Geschmack. Ähnlich der Caliburn, wenn man mal ein Podsystem als Vergleich heranzieht. Gut, nicht überragend, aber durchaus brauchbar. Im Gegensatz zur Caliburn wird das Mundstück bei mir sehr schnell warm, was ich nicht so mag. Kann aber auch an meiner Zugtechnik liegen.

Insgesamt, bis auf die - für mich - billige Haptik, eigentlich ein gutes Gerät, was der Zigarette schon recht nahe kommt.

Und nun mal schauen, wie viele Züge mit 150mAh so möglich sind.
Gruß, Wolfgang
Nichtmehrraucher seit 06.07.2018
Früher war alles besser. Auch die Zukunft.
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RE: Uwell Marsupod (MTL) - Review
#2
Danke dir vielmals für die Vorstellung, das ist ja wirklich ein niedliches Teil.
Bin gespannt wie weit du mit einer Akkuladung kommst.
Gruss Älpler
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RE: Uwell Marsupod (MTL) - Review
#3
Muss gestehen, ich muss nochmal bis zur nächsten Ladung warten. Habe vergessen, mitzuzählen. Ohmy

Kleiner Nachtrag:

Der Satellit der Marsupol ist etwas wackelig stehend, auch im direkten Vergleich zur Caliburn. Mag dem Plastikgehäuse geschuldet sein, das unten nicht ganz plan ist wie von anderen Akkuträgern (und der Caliburn) gewohnt.
Gruß, Wolfgang
Nichtmehrraucher seit 06.07.2018
Früher war alles besser. Auch die Zukunft.
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RE: Uwell Marsupod (MTL) - Review
#4
Noch'n Nachtrag:

Mittlerweile stehe ich mit dem Plastik nicht mehr so auf Kriegsfuß wie oben beschrieben. Ist der Satellit in der Basis eingesteckt (und dadurch dann oben verschlossen), braucht es ca. 40 Minuten ihn wieder zu laden.

Insgesamt konnte ich rund 100x am Satellit ziehen (MTL und DL, so ca. 2-3 Sekunden pro Zug) bis dessen Akku leer war.

Leider gibt es keinerlei Hinweise auf einen niedrigen Ladestand bzw. auf die Akkukapazität an sich. An der Basis zeigen 4 LEDs die Restkapazität an. Beim Satellit leuchtet bei jedem Zug eine LED weiß und von jetzt auf gleich, wenn leer, dann leuchtet diese rot und nichts geht mehr. Wird der Satellit geladen, dann blinkt die LED weiß, ist der Satellit geladen, geht die LED einfach aus. Ist also nicht wie bei der Caliburn aus dem gleichen Haus, wo die Akkukapazität in 3 verschiedenen Farben angezeigt wird.

Wie oben beschrieben, lässt sich der Satellit auch in der Basis dampfen, quasi als normale Mod/Verdampfer-Kombi. In diesem Fall wird der Satellit durch einen Magneten gegen herausfallen gehalten. Allerdings wird er in dieser Position nicht geladen, das passiert nur, wenn der Satellit vollständig eingeschoben und der Verschluss oben zu ist.

Aufgrund der Winzigkeit und trotzdem gute Leistung bin ich immer mehr von dem Ding begeistert und überlege immer mehr, ob der Marsupod meine bisherige Ausgeh-Kombi (Pico & Nautilus 2S) ersetzt.
Gruß, Wolfgang
Nichtmehrraucher seit 06.07.2018
Früher war alles besser. Auch die Zukunft.
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